Schwarzer Humor aus dem hohen Norden

Jörg Moukaddam spielt in der Komödie „13 Uhr mittags“
Jörg Moukaddam spielt in der Komödie „13 Uhr mittags“

Schwarzer Humor aus dem hohen Norden

Eigentlich hat Polizist Olaf Gabriel, gespielt von Jörg Schüttauf, seinen Dienst als Leiter der Wache in dem kleinen norddeutschen Küstenort Heydt gerade quittiert und will mit seiner Lebensgefährtin und dem Wohnwagen in die weite Welt aufbrechen, da rappelt es doch noch einmal ordentlich im Karton. Anstelle seines Nachfolgers kommt nämlich die junge BKA-Beamtin Gracia Keller, die ihn unterstützen soll. Denn just an diesem Tag wird Simon Held nach sechs Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Und er wird sicher kommen, um sich an dem Polizisten zu rächen, den er für den Mörder seines Bruders hält. Der war damals nach dem gemeinsamen Bankraub unter Beisein von Olaf Gabriel in Polizeigewahrsam gestorben. Und natürlich ist Simon auch hinter dem erbeuteten Geld her, das nach wie vor verschwunden ist. Während Gracia Keller versucht herauszufinden, was damals wirklich passiert ist, setzt Gabriel in seiner Todesangst alles daran, Hedly zu verlassen.

Und nicht nur das: seine Lebensgefährtin, mit der er doch nun losfahren will, offenbart ihm, dass sie einen neuen Freund hat und gar nicht mehr vorhat, mitzukommen. Um ihrer Verkündigung Nachdruck zu verleihen, hat sie ihren Neuen direkt mitgebracht. Und der wird von keinem geringeren als Jörg Moukaddam gespielt. Zwischen den Männern kommt es zu einem handfesten Gerangel. „In dem Fall ist die Frau mal der Fiesling, denn sie hätte ihren neuen Freund nicht mit zu ihrem Lebensgefährten nehmen sollen. Aber das macht es im Film natürlich spannend“, findet Jörg Moukaddam.

Dass Jörg Moukaddam die ideale Besetzung für diese Rolle ist, kam den Zwillingschwestern Martina Plura, Regie, und Monika Plura, Kamera, in den Sinn, nachdem sie den Schauspieler beim Max Ophüls Festival kennengelernt hatten. Die beiden erfolgreichen Nachwuchs-Regisseurinnen verfilmen mit „13 Uhr mittags“ (AT), ein Drehbuch des Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt.

Eine hochkarätige Produktion also, die im nächsten Jahr in der ARD zu sehen sein soll!

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